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So helfen wir

Wege aus der Gewalt: Diese Schritte können Sie gehen

Auch wenn die Situation ausweglos erscheint, gibt es Schutzmassnahmen, die Ihnen helfen können. Von rechtlichen Schritten bis hin zu sicheren Unterkünften: Sie haben Optionen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt und begleiten Sie auf diesem Weg. Jede Situation ist individuell, und es gibt keine falschen Entscheidungen. Wichtig ist, dass Sie Unterstützung bekommen, wenn Sie bereit sind.

Sofortschutz: Wegweisung durch die Polizei

Niemand muss mit Gewalt leben. In der Schweiz kann die Polizei eine gewaltausübende Person aus der gemeinsamen Wohnung verweisen – im Kanton Thurgau für bis zu 14 Tage, mit einem Rückkehr- und Kontaktverbot. Diese Massnahme dient Ihrem Schutz und kann verlängert werden. Wenn Sie unsicher sind oder Unterstützung brauchen, begleiten wir Sie in diesem Prozess und erklären Ihnen Ihre Rechte.

Schutz in akuten Situationen: Vermittlung einer Notunterkunft

Wenn Sie nicht zu Hause bleiben können oder wollen, helfen wir Ihnen, eine sichere Unterkunft zu finden. Wir sind gut vernetzt und können den Eintritt in ein Frauenhaus organisieren. Alle Beteiligten unterliegen der Schweigepflicht – die gewaltausübende Person erfährt nicht, wo Sie sich befinden. Sie sind nicht allein, wir begleiten Sie auf diesem Weg.

Beratung und Unterstützung bei der Einreichung von Strafanzeigen

Eine Strafanzeige informiert Polizei und Staatsanwaltschaft über eine Straftat. Sie kann mündlich oder schriftlich erstattet werden, auch durch Dritte. Wir beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten, beantworten offene Fragen und begleiten Sie bei Bedarf zur Polizei oder vor Gericht. Wichtig: Eine Anzeige ist keine Voraussetzung, um Unterstützung von uns zu erhalten. Ihre Sicherheit und Ihr Wohl stehen an erster Stelle. Wir sind für Sie da, egal welchen Weg Sie wählen.

Empfehlungen und Überweisungen an andere Fachstellen

Nicht jede Unterstützung kann durch uns allein erfolgen. Deshalb arbeiten wir eng mit anderen Fachstellen zusammen und können Sie bei Bedarf an die richtigen Fachpersonen weitervermitteln; sei es an Ärztinnen, Therapeutinnen, Rechtsberatungen oder andere spezialisierte Stellen. Wenn eine weiterführende Unterstützung nötig ist, helfen wir Ihnen, die passende Anlaufstelle zu finden. Sie müssen nicht alleine nach Lösungen suchen. Wir begleiten Sie auf diesem Weg.

Antworten auf häufige Fragen

Die Polizei arbeitet nach dem Prinzip «Wer schlägt, der geht». In der Regel wird also die gewaltausübende Person weggewiesen. Nur wenn die Polizei klar feststellt, dass von Ihnen Gewalt ausgeht, könnte auch gegen Sie eine Wegweisung ausgesprochen werden. Wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben, beraten wir Sie gerne.

Wenn die Person die Wegweisung missachtet, kann die Polizei eingeschaltet werden. Ein Verstoss gegen das Rückkehr- oder Kontaktverbot ist strafbar und kann zu einer Anzeige oder weiteren Massnahmen führen. Melden Sie Verstösse sofort. Ihr Schutz hat Priorität, und es gibt rechtliche Schritte, um Sie zu sichern.

Nein, Ihr Aufenthaltsstatus steht nicht automatisch auf dem Spiel, wenn Sie Hilfe suchen. Es gibt Schutzmechanismen für gewaltbetroffene Frauen, auch ohne Schweizer Pass. Lassen Sie sich beraten – es gibt Wege, wie Sie Unterstützung erhalten können, ohne Ihre Aufenthaltserlaubnis zu gefährden.

Wenn Ihr gemeinsames Konto gesperrt wird, kann es sein, dass Sie keinen Zugriff auf Ihr Geld haben. Je nach Situation gibt es rechtliche Möglichkeiten, um Ihr finanzielles Überleben zu sichern. Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung, etwa durch eine Fachstelle oder eine Rechtsberatung, um Ihre Optionen zu klären.

Ja, Sie können jederzeit Unterstützung erhalten , auch wenn Sie noch mit der gewaltausübenden Person zusammenleben. Sie müssen keine sofortige Entscheidung treffen. Wir beraten Sie vertraulich, zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten auf und helfen Ihnen, einen sicheren Weg aus der Gewalt zu finden.

Zögern Sie nicht!
Hilfe ist nur einen Anruf entfernt.

Wenn Sie unsicher sind, Fragen haben oder Hilfe benötigen, sind wir für Sie da. Unsere Beratung ist vertraulich, unverbindlich und kostenlos. Ein Gespräch kann der erste Schritt zu mehr Sicherheit sein! Wir hören Ihnen zu.

Bist du in Gefahr und brauchst sofort Hilfe?

Soforthilfe von der Polizei:

Soforthilfe bei sexueller Gewalt:

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